Öko-korrekt: Mit grünem Gewissen das Kinderzimmer einrichten

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Die besten Tipps gegen trockene Haut im Winter

Vor allem in der kalten Jahreszeit haben viele Leute Probleme mit trockener Haut. Nach dem Waschen schuppt sie, juckt und spannt. Die Kälte draußen und die trockene Heizungsluft in der Wohnung lassen es für die Haut unangenehm werden. Beide Faktoren strapazieren sie in hohem Maße. Den Rest des Beitrags lesen »

Gepostet am 10.10.2013, 15:50
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Inkontinenz und Erwachsenenwindeln – eine ökologische Betrachtung

Über die Klimabilanz von Windeln und Monatshygiene-Artikeln für Frauen (Slipeinlagen, Binden und Tampons) habe ich an verschiedenen Stellen schon geschrieben. Heute will ich das Thema Inkontinenz und die zugehörigen Hygiene-Artikel einmal näher beleuchten.

Was ist Inkontinenz?

Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich bei der Harninkontinenz um die verlorene beziehungsweise nicht erlernte Fähigkeit, Urin sicher in der Harnblase zu bewahren und den Ort und die Zeit für eine Entleerung der Blase selbst zu bestimmen. Entsprechend meint eine Stuhlinkontinenz die Unfähigkeit, Stuhl und Winde willkürlich zurückzuhalten. Beides sind Phänomene, die für die Betroffenen große Belastungen bedeuten: hygienisch, seelisch und selbstverständlich auch finanziell. Schließlich muss jeder Tropfen Urin und jeder Kotkrümel aufgefangen werden. Dazu gibt es in einem Land wie unserem unzählige Inkontinenzprodukte.

Was sind die Ursachen für Inkontinenz?

Je nach Ausprägungsform der Inkontinenz, zum Beispiel unterscheidet man die Harninkontinenz in:

  • Dranginkontinenz
  • Stress- oder Belastungsinkontinenz
  • und Überlaufinkontinenz,

sind die Ursachen der Inkontinenz verschieden. Frauen wie ich beispielsweise, die mehrere Spontangeburten hinter sich haben, können wegen der Überdehnung und Erschlaffung der Haltebänder und des Beckenbodens in der Folge eine Belastungsinkontinenz entwickeln. Denn dann drücken die somit abgesenkten Organe des kleinen Beckens auf die Blase. Bei Männern entsteht Belastungsinkontinenz häufig nach einem Trauma – verursacht von einer OP oder einem Unfall.

Über die je nach Inkontinenzform unterschiedlichen Behandlungsmethoden will ich hier nicht schreiben – mir geht es ja vordergründig um die Beleuchtung des ökologischen Aspekts der Inkontinenz-Hygiene-Produkte, die ich hier mal salopp in mobile und stationäre Systeme unterscheide: Mobile Systeme fangen Urin und Stuhl von Personen auf, die sich im Alltag bewegen und die Auffangsysteme am Körper tragen (Einlagen, Slips). Stationäre Systeme sind die, die im Einsatz bei bettlägerigen Personen sind (Unterlagen).

Bei Babywindeln haben verschiedene Studien ergeben, dass sich die Einweg-Windeln und ihre wiederverwendbaren, waschbaren  Alternativen nicht so sehr in ihrer ökologischen Bilanz unterscheiden, wie man vielleicht vermutet. Während die Herstellung und Entsorgung von Einwegwindeln ökologisch besonders zu Buche schlägt, ist es bei Mehrwegwindeln die Säuberung, die jede Menge Abwasser verursacht. Das ist bei den Hygiene-Produkten für von Inkontinenz Betroffenen nicht viel anders. Laut Experten nutzen etwa 80 bis 90 Prozent der von Inkontinenz Betroffenen  übrigens „absorbierende Hygieneprodukte“.

Wie Babywindeln auch bestehen Einweg-Inkontinenzprodukte, zu kaufen beispielsweise auf der Internetseite Tena.de, aus Zellulosefasern, Kunststoffen (LDPE, PP) und Superabsorptionspolymer (SAP). Rohstoffe, deren Gewinnung hochenergetisch abläuft.

Inkontinenz – von wie vielen Betroffenen sprechen wir?

Laut Schätzungen der deutschen Kontinenzgesellschaft sind mehr als vier Millionen Deutsche von Harninkontinenz betroffen. Weltweit litten laut der Weltgesundheitsorganisation WHO Ende der 1990er-Jahre mehr als 200 Millionen Menschen an Inkontinenz. Legt man eine durchschnittliche Zahl von Toilettenbesuchen pro Tag zugrunde, kann man sich die Ausmaße des Berges an Abfall vorstellen, den die verschmutzten Inkontinenz-Hygiene-Artikel verursachen. 200.000 Tonnen fallen jährlich hierzulande über den Hausmüll und den hausmüllähnlichen Gewerbemüll an, schrieb die Fachzeitschrift Müll und Abfall schon 2001.

Keine Alternativen für Windeln, Windelslips & Co?

Anders als bei den Monatshygiene-Produkten für Frauen, die mit wiederverwendbaren Menstrustionskappen wie die von mir getestete Lunette beispielsweise eine ökologische Alternative haben, gibt es für die bei Inkontinenz aufzufangenden Urin und Stuhl nicht wirklich umweltfreundlichere Alternativen – oder?

Nutzt den Tag!

 

 

 

Stadtprobleme: Parkplatz, wo bist Du?

Als Hamburger Deern, Journalistin und dreifache Mutter kenne ich ein Problem der Großstadt gut: Das Verkehrsproblem. Immerhin wohnen wir an einer sechsspurigen Straße mitten in der City im Schatten des Fernsehturms. Während ich mich bemühe, alltägliche Wege mit Roller und Fahrrad (stellt Euch bitte unsere Armada an Fahrgeräten bildlich vor: 5 Räder, 4 Roller) zurückzulegen, haben wir auch ein Auto, das wir für Großeinkäufe und seltener: Tagesausflüge, nutzen. Doch auch wenn unser Auto nur ein, zwei Mal pro Woche bewegt wird, braucht es für die übrige Zeit einen Parkplatz – und davon gibt es in unserem Viertel Eimsbüttel offensichtlich nie genug. Und wenn es welche gibt, dann sind die meist für kleine Autos gemacht.

Das macht einen Weg dann mitunter sehr viel länger, schließlich kurvt man mit dem Auto mehrere Male um den Block, bis sich endlich eine Parklücke auftut – früher, später oder gar nicht. Ich singe dann immer das Lied von Herbert Grönemeyer, Ihr wisst schon „Mambo“:

„Ich drehe schon seit Stunden
Hier so meine Runden
Es trommeln die Motoren
Es dröhnt in meinen Ohren
Ich finde keinen Parkplatz
Ich komm zu spät zu Dir, mein Schatz
Du sitzt bei Kaffee und Kuchen
Und ich muß weiter suchen …“

Das Leid (ein echter Freudscher Verschreiber, deshalb lasse ich ihn stehen!), äh, Lied kann inzwischen auch schon der Nachwuchs trällern. Manchmal springe ich mit den Kids auch in eine hübsche Parklücke und besetze sie mit den Kindern quasi buchstäblich. Anderen Autofahrern, die verzweifelt nach einem Parkplatz suchen und unseren schon gierig beäugen, lächeln wir zähnefletschend freundlich zu und winken dann unseren Wagen, gefahren von unserem Familienvater, rein. Uff geschafft – wir sind ein Team!

Das Problem bei der Suche nach einem Parkplatz ist jedoch nicht nur die Zeit, die dabei drauf geht. Sondern auch:

  1. die mitunter elend langen Wege vom Parkplatz zur Wohnungstür, die besonders dann mühselig zurückzulegen sind, wenn man den Arm voll schlafender Kids hat und zusätzlich noch einen Roller, drei Taschen und den Wohnungsschlüssel halten muss.
  2. der höhere Spritverbrauch während der Parkplatzsuche, der anfällt, weil man ständig bremst (hoffnungsvoll, weil man meint, eine Parklücke entdeckt zu haben oder in eine entdeckte Parklücke hineinzupassen) und neu anfährt (weil die Parklücke keine war oder man doch zu breit oder lang ist).
  3. die mitunter lästigen Auseinandersetzungen mit anderen Parkplatzsuchern, die sich just in dem Moment in eine Lücke zwängen wollen (ohne zuvor geblinkt zu haben), auf die wir schon seit 10 Minuten blinkend warten.

 

Ich will das nicht überbewerten, die Parkplatzsuche ist schließlich nicht unser Lebensinhalt. Und zum Glück haben wir vor dem Haus eine große Freifläche, die man zum Be- und Entladen des Autos prima nutzen kann. Das erleichtert unseren Alltag schon um so einiges.

Wenn auch nicht Zeit so doch Sprit könnte man selbstverständlich mit einem Auto, sprich: parkplatzkonformen Stadtflitzer, wie der sparsame Fiat 500 sparen. Allerdings ist der für unsere kleine Großfamilie mit drei Kindern samt Kindersitzen nun mal nicht geeignet. Deshalb beschränken wir uns in Sachen Autofahren aufs Nötige und treten meist selbst (den Asphalt oder die Pedale).

Nutzt den Tag!

Gepostet am 05.06.2013, 08:51
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Verschiedene Flugarten im Überblick – Wie lässt sich die Umwelt schonen?

Laut der allmonatlichen Erfassung des Statistischen Bundesamtes sind im Januar dieses Jahres 11.019.455 Personen in Deutschland mit einem Flugzeug unterwegs gewesen:

  • innerhalb Deutschlands (1.629.492)
  • von hieraus ins Ausland (4.591.905)
  • vom Ausland hierher (4.798.0558)

Eine ganze Menge Flüge. Die meisten hier eingestiegenen Personen flogen laut dem Statistik-Portal Statista in 2012 übrigens nach Spanien. Angesichts solcher Zahlen kommt man als umweltbewusster Verbraucher ins Grübeln: Die vielen Flüge beeinflussen das Klima nachhaltig. Kerosin, der Brennstoff in Flugzeugen, ist ein Produkt auf Basis fossilen Mineralöls. Seine Nutzung als Treibstoff verursacht Schadstoffemissionen. Hinzu kommen Fluglärm und Flächenversiegelungen wegen der Flughafenanlagen. Da fragt man sich zu Recht, ob man als Verbraucher Einfluss auf die ökologische Flugbilanz nehmen kann, beispielsweise mit der Wahl einer bestimmten Flugart.

Wer heute mit dem Flugzeug reist, hat verschiedene Auswahlmöglichkeiten. Unter anderem werden folgende Flugbezeichnungen unterschieden:

  • Kurzstrecken-, Mittelstrecken- oder Langstreckenflug
  • Direkt-, Nonstop-, Charter- oder Linienflug
  • Billig- oder Lastminute-Flug

Langstreckenflüge gelten als besonders umweltschonend, natürlich nur, wenn ein Flug entsprechend ausgebucht ist. Alle modernen Flugzeuge werden heute außerdem so konzipiert, dass sie die Umwelt so gut wie möglich schonen.

Kurzstrecken-, Mittelstrecken- oder Langstreckenflug

Von einem Kurzstreckenflug ist die Rede, wenn die Strecke nicht weiter als 1.500 Kilometer (km) ist. Beim Mittelstreckenflug beträgt die Flugdistanz 1.500 bis 3.500 km. Alles, was darüber hinausgeht, wird als Langstreckenflug bezeichnet. In einigen Fällen wird auch von einem Ultra-Langstreckenflug gesprochen. Hier beträgt die Distanz mehr als 10.000 km.

Derart große Entfernungen werden in der Regel nur mit großen Flugmaschinen (zum Beispiel Boeing 747) zurückgelegt, wobei eventuelle Zwischenstopps entfallen. Dies ist effektiver und schont die Umwelt. Um sich über die Flugarten der Airlines und deren CO2-Verbrauch genauer zu informieren, empfiehlt es sich, weitere Details über das Internet oder die jeweilige Fluggesellschaft einzuholen.

Direkt-, Nonstop-, Charter- oder Linienflug

Ein Ultra-Langstreckenflug ist gleichermaßen ein Direktflug. Damit wird ein Flug beschrieben, bei dem die Passagiere nicht in ein anderes Flugzeug umsteigen müssen. Zwischenlandungen werden jedoch durchgeführt, wenn das Flugzeug beispielsweise betankt werden muss. Beim Nonstopflug (ähnlich wie der Direktflug) gibt es diese Zwischenlandungen nicht.

Ein Charterflug ist im Grunde ein gekaufter Flug, bei dem ein Reiseveranstalter eigens Plätze in einem Flugzeug kauft. Diese werden zum Beispiel im Rahmen einer Pauschalreise im Zusammenhang mit einer Unterkunft gekauft und können von Kunden als Komplettpaket gebucht werden. Ein Linienflug erfolgt an regelmäßigen Terminen. Hier wird das wirtschaftliche Risiko, anders bei einem Charterflug, durch die Fluggesellschaften getragen. Es kann sich sowohl um einen Personentransport als auch um einen Warentransport handeln.

Billig- oder Lastminute-Flug

Der Billigflug kann ausschließlich von Personen gebucht werden. Um den Flugpreis zu mindern, wird hierbei an allen anderen Dingen gespart. So muss der Passagier etwa für die Versorgung mit Getränken und Speisen extra bezahlen oder mehr Geld für das Gepäck bezahlen. Der Lastminute-Flug ist eine Flugmöglichkeit, die das Verreisen innerhalb kürzester Zeit ermöglicht. Meist handelt es sich um Plätze, die kurz vor einem Flug noch frei geworden sind und deshalb vergünstigt angeboten werden.

Nutzt den Tag!

Im Wein steckt Gesundheit?

Der Zugang zu gutem Wein steht heute jedem offen: Ob im Fachhandel oder im Internet, zum Beispiel in Onlineshops wie Lakaaf, Weine gibt es noch und nöcher – für kleine und große Geldbeutel, aus nah und Fern. Wein ist Teil einer Kultur und Kulturgut.

Ist Wein gesund?

Es ist eine der großen Fragen unserer Zeit, scheint mir, ob Wein, insbesondere Rotwein, gesund ist oder nicht. Seit Jahren wird eine Studie nach der anderen vorgelegt, die die Wirkung des Weines erforschen. Während die einen Studien eine positive Wirkung des im Wein enthaltenen Resveratrols auf die Gesundheit von Herz und Kreislauf des Weintrinkenden zu belegen scheinen, heben die anderen auf die schädliche Wirkung des Alkohols an sich ab. Und die ist unumstritten.

Wobei Alkohol dem Herz nachweislich gut tuen soll: Schließlich erhöhe er das als gutes Cholesterin bekannte HDL-Cholesterin, infolge dessen dass Blut verdünnt und somit auch die Gefahr von Gerinnseln gemindert werde. Wissenschaftler kommen deshalb zu dem Schluss, dass Alkohol in Maßen tatsächlich der Herzgesundheit dienen könne.In Maßen wohlgemerkt: Wobei maßvoller Alkoholgenuss je nach Institution hinter der Empfehlung eines Maßes unterschiedlich ausfallen darf: So gilt laut des Deutschen krebsforschungszentrums (Krebsinformationsdienst) Alkohol als Krebsrisiko. Auf der zugehörigen Internetseite steht, „Männer sollten höchstens einen halben Liter Bier oder einen Viertelliter Wein pro Tag trinken. Für Frauen liegt die Grenze bei einem Viertelliter Bier oder einem Achtelliter Wein. Das entspricht 10 bis 15 Gramm Alkohol, so der Fachreport „Food, Nutrition, Physical Actitvity and the Prevention of Cancer“ des World Cancer Research Fund und des American Institute for Cancer Research. Andere Quellen geben an, Männer sollten maximal 20 bis 24 Gramm Alkohol pro Tag und Frauen nicht mehr als 10 bis 12 Gramm zu sich nehmen.“

Die Süddeutsche Zeitung schreibt dieser Tage in ihrer Onlineausgabe, dass laut der „Weltgesundheitsorganisation (WHO) und diverser anderer Fachgesellschaften zehn Gramm Alkohol pro Tag für Frauen als maßvoll gelten – für Männer doppelt so viel.“ Zehn Gramm Alkohol stecken demnach in vier Zentilitern Schnaps, einem Viertelliter Bier oder einem Achtelliter Wein. Die Zeitung zitiert dann Ulrich Keil von der Universität Münster, der demzufolge meint, dass diese Werte der Emotionalität der Diskussion geschuldet seien: „Wenn man sich die Studien ansieht, dann sind 20 Gramm für Frauen und 30 Gramm für Männer optimal für das Herz“, sagt der Mediziner, der kürzlich zusammen mit dem International Forum on Alcohol Research der WHO vorwarf, Alkohol zu Unrecht zu verteufeln.

Soviel zum Alkohol. Was aber ist nun mit dem vielgelobten Resveratrol? Ist der Stoff tatsächlich ein Wunderstoff? Kann er Freie Radikale, die den Zellen schaden und Krebs verursachen, tatasächlich in Schach halten?

Die Süddeutsche Zeitung schreibt dazu: „Dass sich der Mythos vom Rotwein als gesündestem alkoholischen Getränk so hartnäckig hält, ist vor allem den Bemühungen der Weinindustrie zu verdenken. Sie finanzierte schon die ersten Studien zum Gesundheitspotenzial von Wein.“

Aha. Es kommt also auch hier darauf an, zu hinterfragen, wer denn die Studie mit dem einen oder anderen Ergebnis in Auftrag gegeben und bezahlt hat. Je nach Auftraggeber scheint das Ergebnis auszufallen.

Nutzt den Tag!

 

Gepostet am 02.04.2013, 11:40
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Sodbrennen – welche natürlichen Hausmittel helfen?

Ich bin von Sodbrennen noch nie heimgesucht worden. Viele in meiner Umwelt jedoch leiden an dem Phänomen. Noch dazu in recht unterschiedlicher Ausprägung. Ebenso vielfältig sind dann auch die Methoden, mit denen die einzelnen Personen gegen ihr Sodbrennen vorgehen. Doch eins nach dem anderen. Zuerst mal die Kurzbiografie des Sodbrennens.

Was ist Sodbrennen?

Als Sodbrennen bezeichnet man einen Schmerz, der sich ausgehend vom Oberbauch hinter dem Brustbein bis hin zu Hals und Rachen ausbreiten kann. Betroffene beschreiben den Schmerz als auftseigend und brennend. Oft verbunden mit dem Sodbrennen ist das vermehrte Aufstoßen, das einen sauren oder bitteren Geschmack hinterlässt.

Die Ursachen von Sodbrennen

Ursache des aufsteigenden Schmerzes ist Magensäure, die in die Speiseröhre (zurück)fließt. Normalerweise wird sie von einem Schließmuskel daran gehindert. Im Fachjargon nennt man das Sodbrennen auch Refluxereignis, also Rückfluss-Ereignis. Nicht alles, was man landläufig als Sodbrennen bezeichnet, ist im medizinischen Sinn tatsächlich ein Sodbrennen: Es kommt immer darauf an, wie sauer die Flüssigkeit ist, die aufsteigt und wie stark sie deshalb die Schleimhäute angreift.

Gesundheitliche Folgen von Sodbrennen

Sodbrennen kann zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen. Asthmatische Erkrankungen können ebenso die Folge sein wie Krebs. Oft verursacht das Sodbrennen Halsweh und Schleimhautreizungen beziehungsweise -entzündungen. Steigt die Säure in rachen und Mund auf, sind Zähne, Zahnflisch und Mundhöhle in Gefahr, Säureschäden zu erleiden.

Wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis umschaue, würde ich schätzen, jeder Fünfte leidet gelegentlich darunter. Im Netz finde ich sogar die Angabe, dass jeder dritte Deutsche von Sodbrennen betroffen sei.

Grund genug, mal zu schauen, was Sodbrennen auslöst und was man dagegen tun kann. Vielleicht gibt’s ja auch was Natürliches, das gegen Sodbrennen hilft?

Auslöser von Sodbrennen

Als Auslöser von Sodbrennen sind verschiedene Speisen und Getränke bekannt. Dazu zählen:

  • fetthaltige Lebensmittel
  • scharfe Lebensmittel
  • sowie pfefferminzhaltige Lebensmittel.

Außerdem werden Genußmittel wie Kaffee und Drogen wie Nikotin und Alkohol als Verursacher von Sodbrennen häufig genannt.

Da sich das Sodbrennen im Ligen oft verstärkt, rät man dazu, solche Lebensmittel, Genussmittel und Drogen nicht zu sich zu nehmen, wenn man sich unmittelbar nach deren Verzehr hinlegt.

Was hilft gegen Sodbrennen?

Selbstverständlich meidet Sodbrennen, wer auf derartige Auslöser verzichtet. Überhaupt gilt eine geregelte Ernährung und infolge dessen eine geregelte Verdauung als gute Maßnahme, um Sodbrennen vorzubeugen. Ballaststoffreiche Lebensmittel sind empfehlenswert.

Stress und Übergewicht können Sodbrennen verstärken. Nehmen die Belastungen überhand,  kann aus dem in der Regel vorübergehenden Phänomen ein andauerndes werden: Man spricht in diesem Fall von chronischem Sodbrennen.

Wer nur gelegentlich an Sodbrennen leidet, kann versuchen, es mit natürlichen Mitteln in Schach zu halten. Zu den bewährten Hausmitteln gegen Sodbrennen zählen das Kauen von:

  • Nüssen
  • Mandeln
  • Haferflocken
  • Leinsamen

Auch Tees, zum Beispiel Kamillentee oder spezielle Magen-Darmtees tragen zur Linderung des Sodbrennens bei. Manchem hilft auch Milch. Aus dem Orient kennt man Hausmittel wie Sesampaste (Tahine) oder Schwarzkümmel-Öl. Letzteres ist recht teuer.

Nutzt den Tag!