Bitterer Beigeschmack von Schokolade: Kindersklaven ernten Kakao

Schokolade: In Liebe und Hass auf ewig verbunden

Ich liebe Schokolade. Über vieles. Sie ist mir Helfer in der Not, Stimmungsaufheller in traurigen und melancholischen Stunden und stets ein Glücklichmacher. Sie ist mir Belohnung für Durchstandenes, in guten und in schlechten Zeiten. Sie ist Heizung im Winter und kühlende Erfrischung im Sommer. Ich esse viel Schokolade. Am liebsten ganze Tafeln. Hmmm, lecker … ich darf gar nicht drüber schreiben, schon regt sich der Schokojieper in meinem Körper.

Doch bei all meiner Liebe zur Schokolade – aus gesundheitlichen, vor allem gewichtstechnischen, Gründen muss ich gestehen, dass ich mich für meinen Schokoladenkonsum auch manchmal schlichtweg nicht leiden mag. Ich kann Schokolade eben nur selten widerstehen. Ich fühle mich – sonst stets diszipliniert, pflichtbewusst und charakterfest – angesichts von Schokolade schwach. Einfach nicht widerstandsfähig. Und dafür mag ich mich nicht.

Kurz: Es ist sicher eine Sucht, die mich mit Schokolade verbindet. Eine, die zu beherrschen ich wünschte. Ist sie doch ein ich, das ich nicht zu kontrollieren vermag. Manchmal fehlt es dazu an Vernunft oder Anlass.

ARD-Weltspiegel: Elfenbeinküste – Schokolade ohne bitteren Beigeschmack?

Gestern habe ich den “Weltspiegel” der ARD geschaut. Die Kollegen lieferten eine Reportage, die mir unter die Haut ging. Darauf möchte ich Eure Aufmerksamkeit lenken!

Denn es ging um Schokolade. Besser, um Kakao und Kinder, die als Sklaven Kakao ernten. In der Welt größten Kakaoplantage Elfenbeinküste. Acht-, zehn-, zwölfjährige Kinder aus Mali, Burkina Faso und anderen schwarzafrikanischen Ländern, die man für 230 Euro als Plantagen-Sklaven kaufen kann. Die arbeiten müssen wie Tiere, schlechtbehandelte Tiere. Die Käufer des Kakaos – große Hersteller wie Nestle – waren laut den ARD-Kollegen nicht bereit, Stellung zu den erschütternden Recherchen zu beziehen. Den kompletten Beitrag des ARD-Weltspiegels “Elfenbeinküste – Schokolade ohne bitteren Beigeschmack” könnt Ihr Euch als Video hier anschauen.

Kakao heißt auch: braunes Gold

Der Handel mit Kakao ist ein Milliardengeschäft. Zu gerne essen Menschen Schokolade – weltweit. ACHT Kilo verspeist ein Deutscher im Schnitt pro Jahr. Damit sind wir Weltspitze.

Ich liege mit meinem jährlichen Schokoladenkonsum über dem Durchschnitt.

Aber: In meiner Familie gibt es ab heute nur noch BIO-Schokolade aus fairem Handel. Ich hoffe, dass ich mich darauf verlassen kann, dass bei deren Herstellung nicht Kindersklaven mitgeholfen haben.

Nutzt den Tag!

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Dieser Beitrag wurde erstellt am 20.09.2010 um 09:39 und gehört in die Kategorie Wie ich die Welt vergrüne.
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2 Kommentare zu “Bitterer Beigeschmack von Schokolade: Kindersklaven ernten Kakao”

  1. Heiße Schokolade nach Doreens Rezept tröstet Seele | YaaCool Beauty - Das Blog (17.11.2010 um 10:28):

    [...] 3,8 Prozent Fett – und erhitzt sie. In die heiße Milch gebt Ihr nach Belieben Eure Lieblings-Bio-Schokolade und lasst Sie gemütlich schmelzen. Dann gehören eine Prise frisch geriebener Muskatnuss, eine [...]

  2. Ebert (19.08.2011 um 09:08):

    Danke für den Tipp!!!!

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