Trinkwasser-Notstand: Wie gesund ist Wasser?

Wasser – ein gesunder Durstlöscher oder eine schmutzige Angelegenheit?

Ich habe es geschafft. Meinen Durst lösche ich seit Jahren vor allem mit Wasser oder mit sehr verdünnten Säften, also Wasser-Saft-Schorlen. Und das habe ich mir selbst antrainiert. Als Kind gabs bei uns eher Säfte pur oder Limonaden. Und: Ich habe es sogar geschafft, meinen drei Kindern das Wassertrinken beizubringen. Ich sage: Wir sind Wassertrinker, wenn es gilt, unseren Durst zu löschen. Zumal wir vor allem das Wasser aus der Leitung trinken. Ganz, ganz selten übrigens selbst aufgesprudelt. Ich kann stolz auf mich sein.

Doch nach den Recherchen zu meinem neuen Artikel über Trinkwasser – also Leitungswasser und Mineralwasser in Deutschland – stecke ich mal wieder in der Zwickmühle. Ich bin nicht nur sehr verunsichert, was die angeblich gute bis sehr gute Qualität des Leitungswassers anbelangt, sondern auch nicht überzeugt von der Qualität der Mineralwasser. Ich weiß also nicht mehr, was ich trinken und was meine Kids trinken sollen: Leitungswasser oder Mineralwasser? Ich bin entsetzt darüber, dass sich neben Arzneimitteln, Hormonen & Co. auch Kokainrückstände in unseren (Ge)Wässern finden lassen, ebenso wie Uran und Schwermetalle. Ich habe Durst und will ihn löschen, weiß aber nicht mehr so recht, womit. Ökologisch zu denken, wage ich erst gar nicht, meine Gesundheit und die meiner Kinder macht mir mehr Sorgen. Obwohl ich weiß, dass ich das nicht losgelöst voneinander betrachten kann und darf.

Also, was trinkt Ihr, um gesund zu leben? Spielen ökologische Aspekte beim Für und Wider eine Rolle, wenn Ihr Euch zwischen Leitungswasser und Mineralwasser, das in Flaschen abgefüllt gekauft wird, entscheidet?

Nutzt den Tag!

 

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Dieser Beitrag wurde erstellt am 16.06.2011 um 08:58 und gehört in die Kategorie Alltägliches Grünzeug.
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9 Kommentare zu “Trinkwasser-Notstand: Wie gesund ist Wasser?”

  1. Tom (17.06.2011 um 07:58):

    Also das Trinkwasser in Deutschland ist sehr gut. Du kannst es ohne Probleme trinken.

    ABER ! ! Wenn du in einem sehr altem Haus lebst mit alten Leitungen sollte man vorsichtig sein. Das kann dann gefährlich werden. Ich sage nur Kupfer:)

    LG

    Tom

  2. 123-Abnehmen.net (21.06.2011 um 14:38):

    Also ich wohne in Wien und wir haben hier wohl mit das beste Leitungswasser (höre ich jedenfalls) + ich bin gerade in einen Neubau gezogen (warum dazu gleich mehr).

    Das Problem an unserem Wasser-System in Deutschland (ok, wohne ich jetzt ja nicht mehr) ist, dass die Qualität geprüft wird sobald das Wasser das Werk verlässt! Danach kommen allerdings noch Kilometerlange Rohre etc. und mal ganz ehrlich: Wer schaut sich wenn er in ein 50 Jahre altes Haus einzieht erst mal die Rohre an?

    Tatsache ist jedoch, die größte Quelle für Verschmutzungen sind die eigenen Wasser-Leitungen. Am besten testet man das Wasser einfach mal selbst … der Grundgedanke das etwas mit dem Wasser aus dem Wasserhahn nicht stimmen könnte ist aber an sich gar nicht falsch!

  3. MOD Fan (22.06.2011 um 09:22):

    Wir haben Brunnenwasser und Stadwasser im Haus. Das Brunnenwasser ist von wesentlich besserer Qualität als das Stadtwasser, vor allem der Kalk ist im Brunnenwasser nicht vorhanden. Leider haben wir im Sommer immer zu wenig Brunnenwasser, daher brauchen wir auch das Stadtwasser :-(

  4. Ökotest testet stille Mineralwasser: Alles andere als rein | YaaCool Bio - Das Blog (05.07.2011 um 09:23):

    [...] hatte ich kürzlich meinen Betrag über den Trinkwasser-Notstand  in Deutschland verfasst, in dem ich Euch mein Leid darüber klagte, dass ich kaum noch weiß, welches Wasser ich [...]

  5. BIAP (14.07.2011 um 21:36):

    Ich persönlich bevorzuge meistens Trinkwasser, da die Trinkwasserverordnung strenger als die Verordnung für Mneralwässer ist. Bei Gebäuden, die vor 1973 erbaut wurden, muß unbedingt geachtet werden, daß nicht Bleirohre verbaut wurden. Bei modernen Hausinstallationen werden häufig Kupfer- und Kunststoffrohre verwendet. Bei Fehlern in der Hausinstallation kann es zu mikrobiellen Kontaminationen (z.B. Legionellen- oder Pseudomonas Befall) kommen.

  6. Der Ventilaor (03.09.2011 um 21:27):

    Also in Deutschland finde ich kann man das Wasser aus dem Hahn wirklich trinken. Ist ja nicht umsonst das meist kontrollierteste Lebensmittel in Deutschland.

    Bei alten Häusern und damit alten Leitungen würde ich das Ganze jedoch mal überprüfen lassen. Gerade bei kleinen Kindern, ist dies extrem wichtig!

    Gruß

  7. Johanna May (10.09.2011 um 22:53):

    Nachdem ich die teils sehr schlechten Ergebnisse von Mineralwasser in Tests gelesen habe, trinke ich wieder Leitungswasser.

  8. Sophia (20.10.2011 um 08:15):

    Trinkwasser ist in Deutschland das am strengsten getestete Lebensmittel. Trinkwasser ist sogar meistens sauberer als Mineralwasser. Vielleicht liegt es auch an den Leitungen

  9. Deutsches Trinkwasser ist sauber | YaaCool Bio - Das Blog (27.01.2012 um 10:15):

    [...] Trinkwasser, das aus deutschen Wasserwerken in unsere Wohnung gelange, sei laut einem aktuellen Bericht zur Trinkwasserqualität des Bundesgesundheitsministeriums und des Umweltbundesamtes (UBA) nahezu einwandfrei. Überschrittene Grenzwerte seien demnach bei allen größeren Wasserwerken eine Ausnahme. Sehr beruhigend: Auch wenn im Grundwasser zum Beispiel Nitrat in teils hohen Konzentrationen auftrete, würden entsprechende Grenzwerte im Trinkwasser nicht mehr überschritten. Auch bei fast allen mikrobiologischen und chemischen Qualitätsanforderungen würden die strengen rechtlichen Vorgaben zu mehr als 99 Prozent eingehalten. [...]

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