Ernteertragsvorhersage für Bio-Äpfel 2010 = meine Zahl des Tages
Ich liebe Äpfel. Das wisst Ihr ja seit ich vorgestern gepostet habe.
Heute las ich im Fruchthandel Newsnet, dass auf dem Sommertreffen des Europäischen Bioobst-Forums am 25. Juni in Hamburg die Ernteschätzung 2010 für Bio-Äpfel und -Birnen von der Agrarmarkt Informations- Gesellschaft mbH (AMI) vorgestellt wurde. Tendenziell zeigten die Apfel- und Birnenanbauflächen demnach einen etwas schwächeren Behang als in 2009.
Behang, so nennen die Fachleute das also. Wieder was gelernt!

Die demzufolge kleinere Erntemenge pro Hektar werde aber durch die Flächenausdehnung voll kompensiert, so dass mit 96.000 Tonnen Bio-Äpfeln eine zum Vorjahr vergleichbare Erntemenge zur Verfügung stehe, heißt es in der Pressemeldung weiter. “Wegen der kühlen Witterung im Mai dürfte die Saison 2010/11 je nach Region 5 bis 10 Tage später als üblich einsetzen.” Das halte ich aus. Die Qualität der Früchte sei den Schätzungen zufolge gut, wobei die etwas kleineren Früchte den Wünschen des Lebensmitteleinzelhandels und dem Konsumenten entgegenkämen. Mir ist ein faustgroßer Apfelam liebsten, aber Hauptsache fest, knackig und nicht zu süß. Im Vorjahr wurde häufig über zu große Fruchtkaliber geklagt. Das gibt es: Klagesammlungen über Fruchtgrößen? Ich bin schwer beeindruckt.
Das Angebot für die Saison 2010/11 habe sich leicht zu Gunsten der Alpenregion verschoben. Nördlicher gelegene Regionen, wie die Niederelbe, würden nach der letztjährigen Rekordernte wieder ein „normales Quantum“ erwarten. Im Benelux-Raum gäbe es Klagen über einen starken Fruchtfall, insbesondere bei der Sorte Jonagold. Bei Bio-Birnen schätze man die EU-Ernte 2010 auf 3.900 Tonnen, 2 Prozent mehr als im Vorjahr.
Und auch das wollte ich schon immer mal wissen: Die Äpfel aus der EU-Ernte 2009 seien fast geräumt.
Nutzt den Tag!