Beiträge über ‘Brillen für Afrika’

Warum YaaCool ein Bio-Blog startet: Grüner geht’s immer & Brillen für Afrika

Ich weiß. Bio ist längst bei Euch angekommen. Auf die eine oder andere Weise – ganz wie bei mir. Immer wieder, immer häufiger. Dennoch hat sich die YaaCool-Redaktion entschlossen, hier und jetzt das ich-weiß-nicht-genau-wievielte Bio-Blog zu eröffnen.
Wir wissen, man muss über Bio reden und schreiben. Weil es eben noch nicht bei jedem angekommen ist, glaubt mir, ich kenne leider genügend Kopfschüttel-Beispiele. Und weil es nicht nur darum geht, ob Bio nun besser schmeckt als konventionell Angebautes.

Nachhaltigkeit, ökologische Verantwortung, Tierschutz – das sind Dinge, die kauft man nicht, die schmeckt man nicht. Die lebt man. Deshalb wird sich die YaaCool-Redaktion um das Füllen dieses Blogs kümmern. Mit Infos, mit Interviews, mit Ideen. Für mich, für Euch. Wir berichten hier von Aktivisten und Aktionen. Und natürlich geht es heute mit dem in diesen Tagen omnipräsenten “König Fußball” los:

Brillen für Afrika: Brillenträger helfen

Alle Kontinente haben ihre besten Fußballer gesandt, damit diese in Südafrika den Ball ins WM-Tor spielen. Fans vor Ort und vor den Fernsehern – zuhause, in Kneipen oder den überdimensionalen Leinwänden an den weltweit eingerichteten (hier die deutschen) Standorten für Public Viewing - verfolgen ihre Elf. Kurz: Alle Welt schaut nach Afrika. Gut, wenn aller Augen das mitmachen. Oder man andernfalls zumindest die optimale Sehhilfe hat. Doch das ist nicht der Fall:

Das Kuratorium Gutes Sehen (KGS) hat zur WM die Aktion „Brillen für Afrika“ ins Leben gerufen. Unter dem Motto “Wertvoll für Afrika – Wertlos in Ihrer Schublade” werden alle Brillenträger – nicht nur unter den Fußballfans – dazu aufgerufen, ihre alten Brillen nicht in Schubladen vor sich hin liegen zu lassen oder achtlos wegzuwerfen, sondern nach Afrika zu schicken. Schirmherr der Aktion „Brillen für Afrika“ ist übrigens Jürgen Klopp, Bundesliga-Trainer, RTL-Moderator der WM und “Brillenträger des Jahres 2008″.

Warum Brillen nach Afrika? Afrika ist ein armer Kontinent. Brillen sind für die Menschen dort ein Luxusgut, das sich viele nicht leisten können. Deswegen hofft das KGS zusammen mit der Hilfsorganisation BAZUNGU e.V. auf Eure Hilfsbereitschaft. Wer in der Schublade alte Brillen liegen hat, der sollte sich schleunigst damit und 1,50 Euro im Portemonnaie auf den Weg zu einem der auf der Liste der teilnehmenden Augenoptiker stehenden machen. Den 1,50 Euro braucht Ihr, weil der Versand und die Aufbereitung der Brillen auch bezahlt werden müssen. Aber ich gehe davon aus, dass niemand es daran scheitern lässt. Also, dann nix wie los zum Optiker! Und beeilt Euch: Die Aktion dauert nur bis Ende Juli!

Nutzt den Tag!