China, das Land der (Elektro)Fahrräder
China, ein Umweltsündermärchen
Denk ich an China in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht … (Doreen frei nach Heinrich Heine).
Laut Medienberichten sind die Chinesen umgestiegen: Von Mopeds und Motorrädern auf Drahtesel. Das ist doch gut für die Umwelt, mag mancher denken. Doch die Chinesen nutzen inzwischen elektrische Räder, von 140 Millionen an der Zahl ist da die Rede, die trotz fehlenden Benzin-Motorenlärms und umweltverschmutzender Abgase eine schlechte ökologische Bilanz aufweisen. Schließlich muss die Elektroenergie gewonnen werden. Und das wird sie demzufolge zumeist aus dem Rohstoff Kohle.
Was ist eigentlich aus den vielen Chinesen geworden, die einst fröhlich mit Strampelfahrrädern durch die Gegend fuhren. Waren das noch Zeiten! Ich strampele mich hier schließlich auch jeden Tag durch Hamburg.
Nutzt den Tag!
Ich fahre wieder ganz viel Rad! Und freue mich, nicht mehr auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen zu sein. Der Fahrtwind im Gesicht versetzt mich in euphorische Gefühle und meine grünen Pluspunkte auf meinem Bio-Konto mehren sich davon.
Insgesamt nutze das Unternehmen damit sechs Lastenfahrräder für die Paketzustellung in Bochum, Bremen, Hamburg, Hannover und Köln. Ich hoffe, schon bald den Hamburger UPS-Fahrradboten zu sehen. Noch sind die ja in Sommersachen unterwegs – da zeigen die Jungs immer ihre Waderln. 




