Biokiste an der Haustür? Wie funktioniert das?
Die meisten Bioversandhäuser haben Kisten in verschiedenen Größen und zu unterschiedlichen Mottos. So gibt's Biokisten zur Stillzeit ohne blähendes Gemüse wie Kohl. Biokisten können nach Personenzahl zusammengestellt werden, als Überraschungsbox (man weiß nie, was geliefert wird, bekommt aber häufig auch Rezepte zu den teils recht unbekannten Leckerbissen in der Kiste) oder abgestimmt auf Vorlieben und Aversionen. Isst Ihr kleiner Engel momentan am liebsten Äpfel und ab und an eine Karotte, können Sie sich eine Kiste mit vielen Äpfeln und wenig Möhren bestellen - frisch und pestizidfrei von Biohöfen Ihrer Region. Toll: Man kann im Internet häufig im Voraus sehen, was nächste Woche in der abonnierten Kiste steckt, Änderungswünsche äußern und Spezialitäten dazukaufen.Sie können sich die Biokiste wöchentlich bestellen oder auch vierzehntäglich. Bei den meisten Anbietern ist es möglich, monatlich zu kündigen. Nutzen Sie zum Test des Abos auf jeden Fall die Probeabos der Anbieter!
Ausgeliefert: Die Biokiste
Viele Fahrer der Betriebe klingeln bei der ersten Bestellung an der Haustür, gehen mit Ihnen die Kiste durch, erklären, wie Sie jetzt bezahlen sollen (häufig per Lastschriftverfahren) und weisen darauf hin, wie die Folge-Bestellungen ablaufen. Meistens ist auf der Kiste Pfand und ab der zweiten Bestellung können Sie die leere Kiste einfach vor die Tür stellen. Der Fahrer nimmt sich dann die leere Kiste und stellt Ihnen die neue volle vor die Tür. Manchmal nimmt er für's Treppenhochtragen der Biokiste auch einen kleinen Betrag - das kommt auf den Vertrag an, den Sie gemacht haben. So erreicht Sie Ihre Bestellung auch wenn Sie mit Ihrem Kind gerade auf dem Spielplatz sind.Biokiste: Worauf ist zu achten?
Fakt ist: Bio ist nicht gleich Bio. Deshalb gilt: Bevor Sie sich für eine Biokiste entscheiden, rufen Sie beim Lieferanten Ihrer Wahl an und haken Sie nach:- Von wo kommen Obst und Gemüse? Sind Sie aus Ihrer Region? Fragen Sie bei Südfrüchte-Kisten nach, wo deren Inhalt herkommt und wo und wie er angebaut wird.
- Ist der Versand inklusive oder kostet er Sie extra?
- Was passiert mit dem Abo, wenn Sie in Urlaub sind?
- Und wie lauten die Bedingungen zum Abbestellen der Kiste?
- Können Sie auch bei den saisonal zusammengestellten Kisten einen Einblick bekommen und Obst oder Gemüse aus der Kiste aussortieren lassen, welches Sie gar nicht mögen?
- Gibt es vielleicht auch Rezepte und Tipps für den jeweiligen Biokisten-Inhalt? Häufig wählt man beim Einkaufen im Supermarkt einem schon bekanntes Gemüse, von dem man weiß, was man leckeres kochen kann. Aber in der Bio-Kiste können je nach Saison zum Beispiel so etwas wie Pastinaken liegen. Wenn Sie nicht wissen, was Sie daraus in der Küche zaubern sollen, wäre es toll, wenn Ihnen jemand eine Idee vermitteln würde. Viele Biokisten-Anbieter stellen darum auf Ihrer Homepage oder ausgedruckt in der Bio-Kiste Rezepte vor.
Wieviel kostet eine Bio-Kiste?
Die Preise der Lieferanten unterscheiden sich stark. Inwiefern sich das auf die Qualität von Service und Kisteninhalt niederschlägt, lässt sich dabei leider schwer sagen. Es macht sicher Unterschiede, ob die Kiste von einem (Groß)händler ausgeliefert wird oder von einem Hof, der nach den strengen Regeln des Demeter-Verbandes anbaut. Auf alle Fälle sollten Sie die Preise und die Versandart vergleichen. Gängigerweise kosten Bio-Kisten zur Zeit 10 bis 20 Euro, je nach Personenzahl. Saisonale Überraschungs-Kisten sind meistens günstiger als selbst Zusammengestelltes.Fazit: Die Biokiste könnte Ihnen das Leben erleichtern und Sie und Ihre Familie regelmäßig mit gesunder Bionahrung versorgen, wenn Sie den richtigen Betrieb mit guter Qualität und zuverlässigem Service gefunden haben.














